Umwälzung & Filtration des Wassers

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Sandfilteranlage


Die klassische Methode der Wasseraufbereitung im Swimmingpool. Die Filterpumpe saugt das Schwimmbadwasser an und drückt es über einen mit Quarzsand gefüllten Filterkessel. Dadurch erfolgt eine mechanische Reinigung des Poolwassers. Die Filterpumpe sollte so lange in Betrieb sein, bis das gesamte Wasservolumen mindestens zwei bis drei Mal täglich umgewälzt ist. Eine längere Filterlaufzeit ist jedoch nie von Nachteil. Umso mehr Verunreinigungen durch die physikalische Aufbereitung aus dem Wasser entfernt werden, desto weniger muss mittels chemischer Pflege desinfiziert werden.

Aktiviertes Filtermedium - AFM


Statt Sand wird in den letzten Jahren verstärkt auf AFM, aktiviertes Filtermedium aus Glas, gesetzt. Der Ansatz bei der Entwicklung dieses Filtermaterials - Bakterienwachstum verhindern statt wachsen zu lassen und anschließend mit viel Chemie abzutöten. AFM kann mechanisch die meisten Partikel bis < 4 micron ausfiltrieren. Speziell mit Flockung ist eine Filtration von Partikel < 0,1 micron und teilweise auch von gelösten organischen Verbindungen möglich.

  • AFM ist bioresistent,
  • es gibt keine Kanalbildung im Filterbeet,
  • die Filterfunktion bleibt über Jahre konstant gut,
  • die Bildung von anorganischen Chloraminen wird unterbunden, das heißt es entsteht kein unangenehmer Chlorgeruch,
  • bereits nach 24 Stunden ist das Wasser sichtbar klarer, - bis zu 50% Einsparungen bei Oxidationsmittel möglich.

Drehzahlregulierte Filterpumpe


Längere Filterdauer bei tieferer Filtergeschwindigkeit, heißt weniger Stromverbrauch bei besserer Filterleistung - drehzahlregulierte Filterpumpen, oder auch frequenzgesteuerte Filterpumpen genannt, machen das möglich.
Die Filterleistung eines Sandfilterkessels verhält sich umgekehrt proportional zur Filtrationsgeschwindigkeit. Das bedeutet mit einer Halbierung der Filtergeschwindigkeit von 30m/h auf 15m/h verbessert man das Filterresultat um den Faktor 4.
Beim Rückspülen sind jedoch hohe Rückspülgeschwindigkeiten erforderlich um den Schmutz aus dem Filterbett wieder auszuwaschen. Dazu muss die Filterpumpe in einem höheren Drehzahlbereich arbeiten. Die notwendige Rückspülgeschwindigkeit bei Sand beträgt ca. 60m/h bei AFM ca. 45m/h.

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